Persönliche Buchempfehlung

Am 27. Mai 2019 beendete ich das Buch „Der Junge, der zu viel fühlte“. Ich fand das Buch so nutzbringend, dass ich nun dazu eine kleine Buchempfehlung abgebe und die geht so:

Ich bin begeistert über dieses Buch über den bekannten Hirnforscher Henry MARKRAM, dessen autistischer Sohn das Forscher- sowie Privatleben änderte. Sehr aufschlussreich und ehrlich. Vieles darin kommt mir bekannt vor und man gewinnt neue Erkenntnisse. Von der Odyssee, die richtige Diagnose, die richtige Schule, das „richtige“ eigene Verhalten zu finden bis hin zur Erkenntnis, was man im Elternleben falsch gemacht hat und hätte besser machen können.

Aber vor allem berührte mich die Erkenntnis, dass sein Sohn (Autist) ein zu viel an negativen Reizen verarbeiten muss, zu viele Gefühle, zu viele Eindrücke und zu viele
Misserfolge auf ihn einprasseln, die sich leider in dieses Gedächtnis markant einbrennen, so dass positive Erfahrungen von negativen überspeichert werden. Gefühle sind nicht ein Defizit, sondern eine Stärke, aber in extremer Weise.

Auch von der wissenschaftlichen Seite wird im Buch einiges beschrieben. Man kann sich weiter im Internet über sein „Blue Brain Project“informieren, wer Interesse hat…
Ich finde die Erkenntnisse des Hirnforschers passend. Als Elternteil, mir als Mutter, geht einem ein kleines Licht 💡 auf! Es hat eine Wirkung auf das Verhältnis zwischen meinem „Kleinen“ und mir. Definitiv!

Großes Lob an Lorenz Wagner, der Autor dieses Buches.